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Start-Ziel-Sieg für Simon Wagner/Hanna Ostlender

  • 15. Juli 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Mai



Der Topfavorit gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg nach den Jahren 2022 und 2024 zum dritten Mal / 50.000 Fans sorgten für ein einzigartiges Motorsport-Fest in Kärnten


Die 47. LASERHERO Lavanttal-Rallye in Wolfsberg ging mit einem Start-Ziel-Sieg von Simon Wagner zu Ende. Kein anderes Team außer dem vierfachen Staatsmeister mit seiner deutschen Copilotin Hanna Ostlender stand in der Gesamtwertung des heurigen ORM-Laufs an der Spitze. Was der Oberösterreicher im Hyundai i20N in der gestrigen ersten Sonderprüfung Arlingberg begann, vollendete er heute auf dem 13. Wertungsabschnitt Prebl – GH Perner. Bei schönstem Frühsommerwetter und dementsprechend vielen enthemmten Fans feierte Wagner nach 2022 und 2024 seinen dritten Sieg im Lavanttal. Ihm am nächsten kam Jännerrallye-Sieger Michael Lengauer im Skoda Fabia. Der Oberösterreicher zeigte ebenfalls eine starke Vorstellung, absolvierte mache Streckenabschnitte um bis zu 15 Sekunden schneller als noch im Vorjahr bei seiner Lavanttal-Premiere. An Wagner aber kam er nicht ganz heran. Und wenn es den Anschein machte, dass jetzt etwas ginge, weil Lengauer einmal eine SP vor dem späteren Sieger beenden konnte, schlug Wagner eine Prüfung später schon wieder zurück.


Ein höchst unterhaltsames Duell um Platz drei tobte lange zwischen Österreichs Vizestaatsmeister Luca Waldherr (Citroen C3) und dem deutschen Rallye-Meister Philip Geipel (Toyota Yaris). Dieses fand heute aber ein jähes Ende. Philip Geipel touchierte am Rundkurs Eitweg ein Brückengeländer, konnte zwar ins Ziel fahren, musste aber dann aufgeben, weil sich die verformte Beifahrertür des Toyota weder von innen noch von außen öffnen ließ und ein weiterer Wettbewerb mit diesem Manko nicht erlaubt ist. Ab diesem Zeitpunkt waren die ersten drei Plätze durch Wagner, Lengauer und Waldherr praktisch einzementiert und das Trio brachte das Resultat mit einer vernünftigen Mischung aus kalkuliertem Risiko und vorhandener Intelligenz ins Ziel. Für Michael Lengauers Copiloten, den Kärntner Jürgen Rausch, war der zweite Rang übrigens etwas ganz Besonderes. Bei seinem 20. Start im Lavanttal war es die erste Podestplatzierung für den Wolfsberger.


Freuen konnte sich nach einem unzufriedenen ersten Tag auch Raimund Baumschlager. Der Rekordstaatsmeister und neunfache Lavanttal-Sieger verbesserte sich mit einem starken zweiten Tag noch auf den vierten Platz in der Gesamtwertung.



 
 
 

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